11Mai,13

Kleine Sängerin mit großer Stimme

Sandra Madison Roth nimmt erste CD im Studio Euler auf/ an MS erkrankt

Seinau. Das Euler Studio Steinau und Theo Zwermann, Geschäftsführer des Erlebnisparks Steinau, unterstützen die Sängerin Sandra Madison Roth aus Seckmauern (Odenwald). Deren erste – in der Brüder-Grimm-Stadt produzierte- Single-CD stellt die junge Künstlerin Anfang Juni im Zuge einer Grillparty im Erlebnispark Steinau vor.

Die 31-jährige Sängerin leidet an der Krankheit Multiple Sklerose (MS) und bewegt sich zumeist im Rollstuhl. Ihr Lebenselixier ist die Musik – ihre Stimme und ihre Ausstrahlung auf der Bühne sind zweifellos etwas Besonderes. Mit der Unterstützung von Theo Zwermann, Geschäftsführer des Erlebnisparks Steinau, hat es das Studio Euler der jungen Frau ermöglichen können, ihre erste Single-CD zu produzieren.

Das Studio Euler ist ein kleines, aber durchaus feines Tonstudio im Herzen der Brüder-Grimm-Stadt. Es bietet sowohl private, als auch professionelle Aufnahmen an. Die Vorstellung von Sandra Madison Roths erster CD soll im Verlauf einer Grillparty am Freitag, 07. Juni, im Erlebnispark Steinau stattfinden.

Sandra Madison Roth wurde am 19. Juli 1981 geboren und lebt in Seckmauern. Zwar ist sie „nur“ 1,50 Meter groß, doch ihre Stimme ist umso gröser. Sie darf als Markenzeichen der „kleinen Rockröhre“, wie sie sich selbst auf Ihrer Internetseite nennt, bezeichnet werden. Die kräftige und etwas rauchige Stimme ist „vollklingend rund“ und besonders druckvoll, heißt es in einer Pressenotiz.

Seitdem sie 1994 mit dem Singen begonnen und vier Jahre lang eine klassische Gesangsausbildung genossen hat, entwickelte Sandra Madison Roth ihre Leidenschaft für Rock- und Country-Songs. Über die Jahre hat sie in verschiedenen Bands und Formationen gesungen, in Duos oder Trios, stand aber auch als Solo-Sängerin auf der Bühne.

Egal wo sie auftritt: Bei den Zuhörern erzeugt sie „stets Begeisterung und Erstaunen“ heißt es über Sandra Madison Roth. Eine kleine Person mit einer großen Stimme.

Fuldaer Zeitung, 11. Mai 2013